Gedanken auf den Weg…

Monatsspruch September 2017

Jesus Christus spricht: Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lk 13,30

 

Ich muss ans nähen denken. Haben Sie schon einmal etwas genäht?

Wenn man zwei Stoffteile zusammennähen will, legt man sie so aufeinander, dass die linken Stoffseiten außen sind. Nun kann man einmal außen herum nähen. Am Ende muss man allerdings ein paar Zentimeter der Naht offen lassen, damit man das ganze Gebilde dann wieder wenden kann.

Bislang hat man nur die Innenseiten gesehen. Nach dem Wenden sind die schönen Seiten außen. Erst dann wird das Ergebnis sichtbar. Erst dann sieht man auch, ob es geklappt hat.

Manchmal muss man die Dinge eben einfach umkrempeln, damit man erkennt, wie sie wirklich sind. Wie sie gedacht sind. Man muss sie drehen und wenden und einen neuen Blick drauf werfen.

Und so macht es auch Gott. In dieser Welt, ist alles noch auf links gedreht. Es scheint eindeutig, wer die Ersten und wer die Letzten sind, in der Schule, im Job, in der Gesellschaft. Wer vorne mit dabei ist, hat Glück. Die Letzten haben das Nachsehen—im wahrsten Sine des Wortes. Sie sehen den anderen nach, die mühelos an ihnen vorbeiziehen.

Doch so eindeutig ist es nicht im Himmelreich. Gott dreht und wendet und krempelt alles um: Es gibt Letzte, die werden die Ersten, und Erste, die werden die Letzten sein. Es ist noch lange nicht entschieden und nichts ist so eindeutig, wie es manchmal scheint.

 

Bleiben Sie behütet! Ihre Ina Lambert

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